Eine Veranstaltung des Theaters Ingolstadt und xhoch4.
Kooperationspartner und Förderer: AUDI AG, Sparkasse Ingolstadt, Kulturamt Ingolstadt und IFG Ingolstadt GmbH .

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20min|max Kurzfilmfestival

DONAUKURIER // 22.05.2010

Faszination Kurzfilm

Ingolstadt Die vierte Ausgabe des internationalen Kurzfilmfestivals „20min/max“ gehört der Vergangenheit an.

Vor rund 300 Zuschauern endete am späten Donnerstagabend im Großen Haus des Theaters Ingolstadt der Wettbewerb mit der mit Spannung erwarteten Preisvergabe. Zuvor waren an den fünf Tagen zuvor bereits knapp 500 Kinointeressierte in das Audi-Programmkino gekommen.

Auch heuer wieder hatten überwiegend Filmstudenten und -Hochschulen ihre Produktionen nach Ingolstadt gemeldet. Das Schwergewicht lag dabei erneut bei Kurz-Spielfilmen und Trickstreifen. Aus in diesem Jahr mehr als 550 Einsendungen waren von einer Vor-Jury 87 Produktionen ausgewählt worden - darunter auch Videos aus den USA, aus Spanien, Polen, Frankreich, England, Russland, der Türkei, Israel und Singapur.

Die fünfköpfige Schlussjury, in der auch Julia Mayr vom Regieteam des Theaters Ingolstadt saß, entschied sich am Ende schließlich für folgende Produktionen:

Bester Spielfilm national Zum „besten Spielfilm national“ wurde „London liegt am Nordpol“ von Achim Wendel aus Trier gekürt. Er erhielt dafür ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, das von der IFG Ingolstadt gestiftet war.

Bester Spielfilm international 1000 Euro von Audi bekam der als „bester Spielfilm International“ gewählte Streifen „La Autoridad“ von Xavi Sala aus Spanien zugesprochen.

Nachwuchspreise Die beiden mit jeweils 500 Euro von der Sparkasse dotierten Nachwuchspreise gingen an die Neun-Minuten-Computeranimation „Laufende Geschäfte“ von Falk Schuster aus Halle und an den Experimentalstreifen „Mira 83“ von René Eckert aus Auerbach/Vogtland.

Bester Dokumentarfilm Den Preis für den besten Dokumentarfilm, verbunden mit einer Symposiums-Teilnahme beim Documentary Campus, bekam „Zwischen Welten“ der Hamburgerin Dorothea Carl.

Lobende Erwähnungen Zwei sogenannte „Lobende Erwähnungen“ schließlich gab es dann noch zum Abschluss für „Rummel“ von dem Berliner Benjamin Teske und für „Za Plotem“ von Marcin Sauter aus Warschau.

Organisiert wurde das Kurzfilmfestival auch heuer wieder vom in Ingolstadt und in München ansässigen Designbüro „xhoch4“ in Kooperation mit dem hiesigen Theater und dem Audi-Programmkino.

Peter Skodawessely