Eine Veranstaltung des Theaters Ingolstadt und xhoch4.
Kooperationspartner und Förderer: AUDI AG, Sparkasse Ingolstadt, Kulturamt Ingolstadt und IFG Ingolstadt GmbH .

www.xhoch4.de www.theater.ingolstadt.de www.audi.de www.sparkasse-ingolstadt.de www.ingolstadt.de/ifg www.ingolstadt.de
20min|max Kurzfilmfestival

Programm / Karten

Programmübersicht:

20min|max hat zwei Spielstätten. Das Audi Programmkino im Audi Forum Ingolstadt, wo vom 15. bis 19. Mai Kurzfilme gezeigt werden (Eintritt: 4 Euro) und das Große Haus des Theater Ingolstadt, wo der finale Festivaltag inklusive Preisverleihung am 20. Mai stattfindet (Eintritt: 5 Euro). Danach: Aftershowparty im Café Tagtraum.

Karten für das Audi Programmkino können ab dem 19. April telefonisch unter 0800-283 44 44, per Mail unter welcome@audi.de oder online unter www.audi.de/programmkino bestellt werden. Für den finalen Festivalabend im Theater gibt es ab sofort Tickets an der Theaterkasse, unter Tel. 0841.305 47 200, per Mail unter theaterkasse@ingolstadt.de oder unter www.theater.ingolstadt.de.

 

SAMSTAG, 15. MAI 2010

20:00 Uhr, Audi Programmkino

Thema: Realitäten

 
JETZT BIN ICH MAL DRAN

JETZT BIN ICH MAL DRAN

Dokumentarfilm

Regie: Thomas Kren, Claudia Schröter
Deuschland / München, 2010, S/W
12:23 Min.

deutsche Erstaufführung

"Toleranz ist nicht meine Stärke." Sagt Horst, 81 Jahre alt, schwul. Er blickt zurück auf ein Leben mit Widersprüchen, Hürden aber unbändiger Lebenslust. Die Welt ist seine Bühne, Einsamkeit ist ihm fremd, von Mitleid will er nichts wissen. Wir lernen Horst über eine Dokumentation kennen, bei der die Interaktion zwischen Fragesteller und Protagonist mit spannender Reibung behaftet ist.
Und jetzt: "Was willste denn noch wissen?".

 
 
DIE MASKE AUS FLORENZ

DIE MASKE AUS FLORENZ

Dokumentarfilm

Regie: Markus Siebler
Deuschland / Schrobenhausen, 2009, Farbe
11:00 Min.

Die Wut auf den Unfallverursacher ist noch da, aber genau so groß ist inzwischen die Erkenntnis der Schrobenhausener Bürgerin Brigitte Paulowski, dass die Wut nichts am Zustand und den Beschwerden ändern wird. Mit beeindruckender Kraft und Offenheit spricht sie über den Weg aus dem Wachkoma zu einer Form von Alltag und über "Träume", die mal aus den über 307 Gewinnen aus Kreuzworträtseln bestehen, mal aus dem Wunsch, sich um jemanden zu kümmern und die eigene Abhängigkeit von Hilfe abstreifen zu können.

 
 
ADVENT

ADVENT

Dokumentarfilm

Regie: Michael Schwarz
Deutschland / Mainz, 2009, Farbe
03:10 Min.

Der Brockhaus sagt über den Advent: »lat. "Ankunft", der, Vorbereitungszeit auf das Fest der Geburt Christi, beginnt mit dem 4. Sonntag vor Weihnachten (zugleich Beginn des Kirchenjahres)«. Im gleichnamigen Dokumentarfilm fällt die Annäherung an das Thema deutlich lakonischer aus und doch strahlt der Film jene fast schon meditative Ruhe und Besinnlichkeit aus, die der enzyklopädischen Definition heute meist abgeht.
"Wie Du sehen wirst, wirklich ganz einfach. Wie immer beginnen wir mit einem Fadenring."

 
 
WAS IS ´NE FALSCHE BAHN?

WAS IS ´NE FALSCHE BAHN?

Dokumentarfilm

Regie: Janina Heckmann, Gitte Hellwig
Deutschland / Berlin, 2009, Farbe
14:44 Min.

Sven und Marvin sind zwei arbeitslose Schulabbrecher aus Berlin-Neukölln mit krimineller Vergangenheit. Sie berichten über versagende Elternhäuser, rettende Geschwisterliebe, die eigene Chronik der Drogenerfahrungen und Deliktvielfalt, über Autoaggressivität und Reue, die relativ ist, wenn Rache mit im Spiel ist, über Freundschaft und eine Geschäftsidee, die ihr Leben verändern und endlich Geld bringen soll.
"Wenn ich mich langweile, baue ich scheiße."

 
 
UN MATRIMONIO ITALIANO

UN MATRIMONIO ITALIANO

Dokumentarfilm

Regie: Giusi Valentini
Caporciano (Italien) / Berlin, 2010, Farbe
15:00 Min.

Die Vorbereitungen für Alessias Hochzeit in einem kleinen italienischen Dorf in den Abruzzen verlaufen perfekt. Die Vorfreude von Paar, Familie und Freunden ist immens.
Und doch wird es die Katastrophenhilfe sein, die zum unfreiwilligen Ausrichter der Feierlichkeiten wird. "Un Matrimonio Italiano" ist ein Film über Freundschaft, Familie, Glück und Zusammenhalt, dem schon kurz nach der Katastrophe mit einem ungewöhnlichen Fest gedankt wird.

 
 
HOUNA & MANNY

HOUNA & MANNY

Spielfilm

Regie: Jared Katsiane
Boston / USA, 2009, Farbe
10:00 Min.

An einem Nachmittag im Sommer treffen sich Houna und Manny vor der U.S. Einwanderungsbehörde, eine wartet auf ihre Mutter die andere auf ihren Vater. Es geht um Formen der Daseinsberechtigung, die sich auf dieser Wartebank in Namen wie "Green Card" ausdrückt. In dokumentarischer Stilisierung wird dezent auf die Post-9/11-Einwanderungspolitik hingewiesen und behutsam die Angst vor Abschiebung portraitiert, die sich die beiden jungen Frauen gegenseitig zu nehmen versuchen.

 
 
ZWISCHEN WELTEN

ZWISCHEN WELTEN

Dokumentarfilm

Regie: Dorothea Carl
Deutschland / Hamburg, 2009, Farbe
16:56 Min.

Sieben Frauen mit Migrationshintergrund geben Einblick in ihre Leben zwischen verschiedenen Kulturen. Die Protagonistinnen erzählen von ihren Erfahrungen und Konflikten, von der Balance zwischen unterschiedlichen Rollenerwartungen und von Lebenssituationen, die das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft vielschichtig hinterfragen. Ein Plädoyer für eine Identitätsbestimmung, die nicht nur über Negativdefinition, Abgrenzung oder Herkunft funktioniert.

 
 
MIRA 83

MIRA 83

Ein Experiment mit der Realität

Regie: René Eckert
Deutschland / Auerbach, 2009, Farbe und S/W
19:50 Min.

deutsche Erstaufführung

Also: René Eckert bekommt eine faszinierende Geschichte erzählt. Schlussfolgerung: er sucht einen wildfremden Menschen, von dem er glaubt, dass er auf dieselbe Lebensgeschichte ähnlich reagiert. Die Frau mit der faszinierenden Geschichte und der "gecastete" Mann treffen in einem Café aufeinander. Gesellschaftspolitik, Sozialpolitik und Myspaceprofile treffen auf das Erkennungszeichen "roten Schuhe", aber das ist in einem schwarz-weiss Film eigentlich auch schon wieder egal. Muss eine Geschichte wirklich mit hochprozentigem Wahrheitsgehalt aufwarten? Reicht es nicht, wenn das Hochprozentige an der Bar steht und die Geschichte gut ausgeschmückt ist?
"Wenn ich ihm jetzt sagen würde, dass das die Wahrheit ist, war das dann eigentlich ein Dokumentarfilm?"
"Schauspielern tut man ja sein ganzes Leben, irgendwie."

 
 

SAMSTAG, 15. MAI 2010

22:00 Uhr, Audi Programmkino

Thema: Bewegungen

 
HAND OF GOD

HAND OF GOD

Animationsfilm

Regie: Rune Eriksson
Oslo / Norwegen, 2010, Farbe
01:22 Min.

internationale Erstaufführung

Es ist der 22. Juni 1986 im Aztekenstadion in Mexico-Stadt. England und Argentinien stehen sich sich im Viertelfinale der Fussball-Weltmeisterschaft gegenüber.
Gott fiebert über den Wolken kräftig mit und behält es sich vor, in den sportlichen Dingen seiner Schöpfung etwas - "nachzubessern".
Es muss sich gut angefühlt haben für Diego Maradona, Gott auf seiner Seite zu wissen.

 
 
BOLZPLATZ

BOLZPLATZ

Spielfilm / Jugendfilm

Regie: Lucas Drobek, Lutz Meissner
Hamburg / Deutschland, 2009, Farbe
04:40 Min.

Lucas ist 11 Jahre alt und wohnt in St. Pauli. Er möchte einen Film über sein Hobby Fussball drehen, doch schon am ersten Drehtag wird ihm der Ball geklaut. St. Pauli, kein Sommermärchen - das Projekt droht zu scheitern. Doch dann kommt Rettung von unerwarteter Stelle und der Dreh kann fortgesetzt werden.

 
 
KICK IT LIKE FERNI!

KICK IT LIKE FERNI!

Animationsfilm

Regie: Daniel Faigle
Köln / Deutschland, 2010, Farbe
05:15 Min.

Ferni ist ein großer Fussball-Fan. Auf das bloße Zuschauen will er sich aber nicht reduzieren lassen - er, der das Bild in sich trägt und das Spiel nur im Spiegel betrachten kann. Nach Wohnzimmer-Fussball und Herumlungern auf der Couch entscheidet er sich für den einzig wahren Fussball, den mit den Fernseh-Freunden auf dem Bolzplatz. Aber alleine ist er leider immer noch.

 
 
AU

AU

Tanzfilm

Regie: Vincent Gisbert
Valencia / Spanien, 2008, S/W
05:40 Min.

Ein anderer Tag, ein anderer Raum. Es ist der Moment, Dinge in Ordnung zu bringen, das Spiel zu beginnen. Jetzt. Es wird schön sein, Dinge zu wiederholen, obwohl Du nicht da bist.
Eine Dachterrasse, ein Tapeziertisch, ein Tänzer.
Das intensive Gefühl des Protagonisten überträgt sich im Laufe des Films immer sichtbarer auf die Bewegungen.

 
 
DAS DUELL

DAS DUELL

Tanzfilm, Kunstvideo

Regie: Susanne Wagner
München / Deutschland, 2007, Farbe
05:20 Min.

Eine Ballerina versucht während der Fahrt im Laderaum eines LKWs auf ihren Spitzen zu stehen. Auf der Leinwand beobachten wir beides: den Fahrer und die Balletttänzerin. Es ist eine Versuchsanordnung zum Prinzip der Interaktion, bei der die beiden Personen über das Medium der Transportfläche aufeinander reagieren.
Grazilität und Schlaglöcher treffen in einer künstlerischen Art von Split Screen aufeinander. Aktion - Reaktion. Ob die Interaktion einem Ausgeliefertsein oder einem Spiel gleichkommt, bleibt dem Zuschauer überlassen.

 
 
UWE + UWE

UWE + UWE

Spielfilm

Regie: Lena Liberta
Hamburg / Deutschland, 2009, Farbe
11:50 Min.

Der griesgrämige Trucker Uwe findet auf der Ladefläche seines Lasters eine Flüchtlingsfamilie. Bei dem Versuch, sie wieder loszuwerden (und er unternimmt einiges), bringt er sich immer mehr in Schwierigkeiten und entdeckt widerwillig seine eigene Menschlichkeit wieder.
Ein nordisch-afrikanisches Roadmovie, dessen finales Fahrgeschäft das Bett im Kreissaal ist.

 
 
TAKE A WAY

TAKE A WAY

Spielfilm

Regie: Iliana Estañol
Zürich / Schweiz, 2008, Farbe
13:30 Min.

Auf absurde Art und Weise treffen sich Luca, Nina und Manu während eines Raubüberfalls und werden unverhofft zu einer Schicksalsgemeinschaft bei der Erfüllung ihrer unterschiedlichen Träume. Take A Way gehört zu der "Trilogy of Memory", einer Kurzfilmreihe von Iliana Estañol, die sich mit Gedächtnis und Identität befasst.
Alles ist eine Frage der Perspektive, das eigene Heldenleben und das der Fische im Aquarium.
Außerdem: "Wer hat gesagt, dass man sich seine Familie nicht selbst aussuchen kann?"

 
 
AMONA PUTZ!

AMONA PUTZ!

Spielfilm

Regie: Telmo Esnal
Pasai San Pedro / Spanien, 2009, Farbe
09:00 Min.

Es gibt Tage, an denen vermissen Eltern mit kleinen Kindern eine Großmutter. Im Urlaub tritt diese Situation verstärkt auf. Wie praktisch ist es dann, auf die aufblasbare Großmutter zurückgreifen zu können, die sich rührend um die Kinder kümmert.
Dumm nur, dass die Eltern nicht bedacht haben, dass die Oma ihren "Betreuungsauftrag" auch auf die Gespräche mit den Erwachsenen ausweitet.

 
 
OMA RENNT!

OMA RENNT!

Spielfilm

Regie: Nikolaus von Uthmann
München / Deutschland, 2009, Farbe
04:00 Min.

Das dramatischste Rennen seit Ben Hur, zeitgemäß mit Rollatoren inszeniert. Die Hauptpersonen: zwei betagte Damen, die sich nur ungern von der jeweils anderen überholen lassen. Also liefern sie sich ein atemloses Rollator-Rennen im Schneckentempo, komisch und gewalttätig zugleich.
In Gefahr vor den Großmüttern ist übrigens auch, wer den Lieblingsplatz am See besetzt.

 
 
LA AUTORIDAD

LA AUTORIDAD

Spielfilm

Regie: Xavi Sala
Majadahonda / Spanien, 2010, Farbe
09:08 Min.

deutsche Erstaufführung

Eine spanisch-marokkanische Familie auf dem Weg in den Urlaub. Das Auto der Familie wird von der Polizei gestoppt. Nach einer erniedrigenden Durchsuchung in extremer Mittagshitze, bei der das komplette Auto geräumt werden muss, ist die Familie entsetzt und versucht dann doch vorsichtig, die Vorfreude auf den Urlaub wieder aufkeimen zu lassen.
Ein leider unmögliches Unterfangen.

 
 
DAS PAKET

DAS PAKET

Spielfilm

Regie: Marco Gadge
Leipzig / Deutschland, 2009, Farbe
09:00 Min.

Transporter auf Sächsisch. Die zwei abgebrühten Gauner Klaus und Bernd haben - wie so oft - ein Paket zu liefern. Pünktlichkeit ist bei dieser Art von Arbeit oberstes Gebot. Doch das liegt nicht immer in der Hand des Zustellers, oder doch? Und so kommen Bernd und Klaus zu der Erkenntnis, dass schon eine rote Ampel zu einem großen Problem werden kann. Und assoziative Spitznamen können zu ganz großen Problemen führen.

 
 
SOONER OR LATER

SOONER OR LATER

Animationsfilm

Regie: Jadwiga Kowalska
Luzern / Schweiz, 2008, Farbe
05:00 Min.

Eichhörnchen und Fledermaus. Welten und Tageszeiten treffen aufeinander. Das Räderwerk in der
Unterwelt steuert Tag, Nacht und noch einiges mehr. Durch einen Zufall gerät dieser geregelte Alltag ins Stocken, Sand ist quasi im Getriebe. Somit beginnt die gemeinsame Reise der beiden Einzelgänger.

 
 

SONNTAG, 16. MAI 2010

20:00 Uhr, Audi Programmkino

Thema: Trick

 
BOB

BOB

Animationsfilm

Regie: Jacob Frey, Harry Fast
Ludwigsburg / Deutschland, 2009, Farbe
03:15 Min.

Ein Hamster auf der schweißtreibenden Jagd nach seiner großen Liebe. Es ist eine regelrechte Weltreise, die er auf sich nimmt. Im Eiltempo jagen die Hamsterräder über Stock und Stein, unter dem Eiffelturm hindurch und durch die engen Gassen von Venedig.
Von größter Sehnsucht angetrieben, mischen sich im Hamsterrad der Gefühle Träume und Wirklichkeit.

 
 
DAS SCHWEIGEN DES ASSISTENTEN

DAS SCHWEIGEN DES ASSISTENTEN

Animationsfilm / Experimentalfilm

Regie: Carlo Siegfried
Berlin / Deutschland, 2010, Farbe
11:34 Min.

Ein Film als minutiöse Umsetzung eines alten Skizzenbuchs in der Form eines suggestiven Bilderstroms, der sich mit einer autonomen Kamera seinen Weg durch das Umfeld des blinden Privatdetektivs und Filmvertoners Wendelin bahnt. Die idiosynkratischen Bild-/Tonkompositionen folgen einer immanenten Dramaturgie, verzichten aber auf einen vordergründigen Plot.

 
 
GREAT EXPECTATIONS

GREAT EXPECTATIONS

Animationsfilm

Regie: Alexei Gubenco
Bukarest / Rumänien, 2008, Farbe
02:50 Min.

Ein trocknendes Taschentuch an der Wäscheleine beobachtet sehnsuchtsvoll den freien, noblen Flug der Kräne. Nach einem mutigen Kampf mit den Wäscheklammern gelingt es dem Taschentuch, sich dem Vogelzug anzuschließen - bis ein Unwetter hereinbricht...
Nur gut, dass es alternative Selbsterfüllungswege für gelenkige Taschentücher gibt.
Nasen gehören nicht zu den Bühnen von Taschentüchern.

 
 
ZEITWELLEN

ZEITWELLEN

Animationsfilm

Regie: Evgenia Gostrer
Kassel / Deutschland, 2009, Farbe
02:22 Min.

Erinnerungen, Realität, Fantasie. Zeit im Kopf. Wo sind diese Zeitgrenzen? In einem monochromatischen Film bilden sich aus der roten Knetmasse Gegenstände des Alltags heraus. In dem Moment, in dem sie ihre finale Form erreicht haben, verschwinden sie auch schon wieder, werden Teil der Masse oder gehen direkt in ein neues Objekt über.
Wahrnehmung bildet sich, schält sich heraus.

 
 
LEBENSADER

LEBENSADER

Animationsfilm

Regie: Angela Steffen
Ludwigsburg / Deutschland, 2009, Farbe
05:40 Min.

Ein kleines Mädchen findet die ganze Welt in einem Blatt.
Ein Hochgesang auf die schier unendliche Phantasie mit ganz eigener, teils indianisch anmutender Filmsprache. Eine Hommage an ein detailgenaues Hinsehen und das Vertrauen auf die eigenen Vorstellungswelten.

 
 
MEI LING

MEI LING

Animationsfilm

Regie: Stephanie Lansaque, Francois Leroy
Paris / Frankreich, 2009, Farbe
15:02 Min.

Mei Ling, eine junge, leicht gelangweilte chinesische Frau, lebt alleine in ihrer Wohnung und wartet allabendlich auf ihren Freund. Eines Tages findet sie im Spülbecken eine kleine Krake. In Anbetracht ihrer Langweile beschließt sie, die Krake zu "adoptieren". Octopussy wächst und wächst. Und nimmt immer intensiver am Leben von Mei Ling teil.
Eine skurrile, vielschichtige / vielarmige Mensch-Tier-Freundschaft entwickelt sich.

 
 
LA COMPETITIVA

LA COMPETITIVA

Animationsfilm

Regie: Hernan Cieza, Adriana Delfino
Barcelona / Spanien, 2009, Farbe
19:00 Min.

Zwei Fabrikarbeiter, Rivalen in der maroden Werkhalle, werden zu Gegnern auf dem Feld der Liebe. Beide haben ein Auge auf die liebliche Lady geworfen, die das Mittagessen serviert. Der Wettbewerb um das Herz der Dame gerät nach und nach ausser Kontrolle, weil die beiden in ihrem Werben immer mutiger werden und größere Geschütze auffahren.

 
 
MOBILE

MOBILE

Animationsfilm

Regie: Verena Fels
Ludwigsburg / Deutschland, 2010, Farbe
06:19 Min.

Von der Mobile-Gesellschaft ausgeschlossen, nimmt eine Kuh ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie entdeckt die Abhängigkeit der Gewichte und die erstaunliche Flexibilität eines Mobiles. Wer neben wem sitzen darf ist eine Frage, die nicht nur auf der Schulbank interessiert - obwohl wir hier eigentlich mehr von "wer neben wem hängt" sprechen müssen.

 
 
PEANUTS

PEANUTS

Animationsfilm

Regie: Tim Romanowsky
Halle / Deutschland, 2010, Farbe
05:07 Min.

Peanuts ist eine grafische Neubearbeitung des Ub Iwerks Films "Karnival Kid" von 1929. Ub Iwerk ist kein Geringerer als der Zeichner vieler Disney-Zeichentrickfilme. Figuren und Elemente des Originals fließen in einer neuen, aufgelösten, zitierten Welt ohne Regeln zusammen und bestechen mit der Ästhetik des noch feuchten Pinselstrichs.

 
 
67° NORD

67° NORD

Animationsfilm

Regie: Ildikó Dietrich
Nürnberg / Deutschland, 2009, Farbe
12:30 Min.

Jouris, ein alter gebrechlicher Mann, lebt einsam mitten im Meer auf einem Leuchtturm. Die Holzbalken des Leuchtturms scheinen den Kräften der Natur nicht mehr lange standhalten zu können, aber sie tun es doch, tun es seit Jahren. Jouris wartet darauf, ein Schiff zu sehen und gesehen zu werden. Es ist aber nur eine humpelnde Krähe, die Abend für Abend zur selben Zeit Zwischenstation macht, um sich ihr Abendmahl aus dem Meer zu fischen.
Es wird schließlich ein Sturm sein, der das Leben von Jouris verändert.

 
 
HYBRIS

HYBRIS

Animationsfilm

Regie: Florian Schnell
Ludwigsburg / Deutschland, 2009, Farbe
02:47 Min.

Eine experimentelle Parabel, die den menschlichen Fortschrittsdrang in einem düsteren Stilmix erzählt. Der unbedingte Glaube an die Technik erlaubt ein: höher / schneller / weiter / präziser / effektiver. Der künstliche Mensch wird auf den Laufstegen präsentiert aber Ikarus scheitert doch immer wieder.

 
 
DR. BANANA - THE FOREBODING

DR. BANANA - THE FOREBODING

Animationsfilm

Regie: Oliver Kling
Potsdam / Deutschland, 2009, Farbe
08:07 Min.

Dr. Banana und sein Helfer Celerius befinden sich im Dschungel auf einer "Ärzte ohne Grenzen"-Mission. Dort treffen sie auf Eingeborene, die eine verdächtige Vorliebe für Smoothies haben. Und Dr. Banana, der hat einen nicht zu überhörenden Drang, politisch inkorrekt zu sein.

 
 
LAUFENDE GESCHÄFTE

LAUFENDE GESCHÄFTE

Animationsfilm

Regie: Falk Schuster
Halle / Deutschland, 2009, Farbe
08:34 Min.

Der Film zeigt eine Welt, in der Zeit ganz unterschiedlich vergeht. Zwei Menschen leben Tür an Tür und doch in scheinbar komplett verschiedenen Welten. Sie puzzelt in aller Ruhe und gießt den Baum, der später eine Schaukel tragen soll, er lässt sich von jeder Werbung im Briefkasten zum sofortigen Kauf verleiten. Der Baum wird die beiden eines Tages aufeinander treffen lassen und ihre Welten auf den Kopf stellen.

 
 

MONTAG, 17. MAI 2010

20:00 Uhr, Audi Programmkino

Thema: Liebe

 
MR. ECK

MR. ECK

Animationsfilm

Regie: Kun Jia
Kassel / Deutschland, 2009, Farbe
01:38 Min.

Mr. Eck ist ein Viereck. Er trifft auf Mrs. Eck - sie verlieben sich ineinander. Die Frucht ihrer Liebe allerdings ist ein Kreis. Diese Tatsache führt zu einem Problem, das eine Art von "Quadratur des Kreises" erfordert oder auch eine "Kreiswerdung des Quadrats". Ein quicklebendiger Beweis dafür, wie wenig die Geometrie in der Liebe ausrichten kann.

 
 
FAMILIENSCHAUKEL

FAMILIENSCHAUKEL

Spielfilm

Regie: Tobias Wiemann
Berlin / Deutschland, 2007, Farbe
05:19 Min.

Nils steckt in der Zwickmühle und braucht wie so oft einen Rat in Sachen Frauen. Er hat sich ausgerechnet in die Freundin des eigenen Bruders verliebt. Da ist es gut zu wissen, dass jemand da ist, der einem helfen kann. Jemand wie Onkel Jürgen. Jemand aus der Familie.
"Klingelt´s bei Dir? Du müsstest mir doch jetzt irgendwas raten können...."

 
 
THERE´S BLISS IN THE KISS

THERE´S BLISS IN THE KISS

Animationsfilm

Regie: Melanie Beisswenger
Singapur / Deutschland, 2009, Farbe
01:17 Min.

Eine Prinzessin auf der Suche nach ihrem Traummann ist bereit, auch dem merkwürdigsten Kandidaten eine Chance zu geben. Das Vertrauen in Frösche war bei Prinzessinnen schon immer eine leicht eklige, aber gute Wahl. Bei "There´s bliss in the kiss" scheinen sich alle Beteiligten auf ein freudiges Rollenspiel geeinigt zu haben.

 
 
TE QUIERO

TE QUIERO

Spielfilm

Regie: Sergi Portabella
Barcelona / Spanien, 2009, Farbe
10:00 Min.

Bruno ist 30 Jahre alt. "Ich liebe Dich", sagt er zu seiner Freundin, wie man das eben als Paar so zueinander sagt. Vielleicht ist es seine Unbedachtsamkeit im Tonfall, die seine Freundin Claudia zur Weissglut bringt. Nie zuvor hat sie auf diesen Satz so heftig reagiert. Warum bloß?
"What do you mean? What can we do about it? What can you say, you don´t even know about it."

 
 
ONE STEP AHEAD

ONE STEP AHEAD

Spielfilm

Regie: Maxim Kuphal
Berlin / Deutschland, 2010, S/W
02:31 Min.

deutsche Erstaufführung

Marcus und Anna waren mal ein Paar. Nun sind sie nach einer Weile wieder im Bett gelandet. Wie es weitergehen soll? Davon haben beide ihre sehr eigenen Vorstellungen, die genderspezifischen Paradebeispielen gleichkommen.
Er will sich mit "den Jungs" treffen, sie denkt an Candle Light Dinner und platziert schon mal das Lebkuchenherz an der Wand.

 
 
FRÄULEIN KARLAS LETZER VERSUCH

FRÄULEIN KARLAS LETZER VERSUCH

Spielfilm

Regie: Jule Ronstedt
München / Deutschland, 2009, Farbe
08:05 Min.

Karla und Gerd sind verabredet. Ein Blind Date, bei dem eine gelbe Nelke das Erkennungszeichen ist. Alles läuft gut - bis die Kellnerin an den Tisch tritt und Gerd sich schlagartig in sie verliebt.
Karla ist verloren!

 
 
OSKAR

OSKAR

Spielfilm / Animationsfilm

Regie: Robert Pohle
Halle / Deutschland, 2009, Farbe
05:14 Min.

Oskar verliebt sich in eine vorbeilaufende Frau. Er folgt der Unbekannten und versucht, ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen. Leider ist Oskar eine gezeichnete Streetart-Figur und sie eine Frau aus Fleisch und Blut. Aber Oskar gibt nicht auf - mit Hilfe anderer Wandgeschöpfe folgt er ihr auf Schritt und Tritt. Am Medium soll die Liebe nicht scheitern!

 
 
RUMMEL

RUMMEL

Spielfilm

Regie: Benjamin Teske
Berlin / Deutschland, 2010
07:20 Min.

Und alles begann mit der Frage: "Kann es sein, dass ich Dir vollkommen egal geworden bin?"
In Fahrattraktionen lassen sich Liebesbelange hervorragend besprechen. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im wahrsten Sinn des Wortes.
"Die Liebe ist ein dummes Spiel. C´est trop pour moi, too much, zu viel. Die Liebe ist ein Karussell. Im Kreis herum und viel zu schnell."

 
 
NEBENEINANDER

NEBENEINANDER

Spielfilm

Regie: Christoph Englert
München / Deutschland, 2010
12:35 Min.

Walther trifft sich regelmäßig mit seiner an Alzheimer erkrankten Frau. Sie treffen sich am alten Lieblingsplatz. Jedes Mal aufs Neue dringt er zu ihr durch. Unermüdlich bemüht er sich um seine große Liebe, was Mal für Mal das Hineindenken in eine neue Welt erfordert.
Vielleicht erkennt sie ihn ja, wenn er ihr in ihre Welten folgt. Manchmal versetzt Liebe nur Bänke, keine Berge. Aber das ist dann auch schon ein großer Erfolg.

 
 
FLAT LOVE

FLAT LOVE

Spielfilm

Regie: Andres Sanz
Madrid / Spanien, 2009
15:00 Min.

Ein Mann beginnt, an der dritten Dimension zu zweifeln. Er verliebt sich in ein Bild im Museum of Modern Art in New York.
Aufgebaut wie ein Kinderbuch, ist Flat Love ein amüsantes Märchen über Liebe, Besessenheit und über die schwierigen Entscheidung zwischen 2D und 3D.
Erzählt wird die Geschichte von keiner Geringeren als Isabella Rossellini.

 
 
ANTJE UND WIR

ANTJE UND WIR

Spielfilm

Regie: Felix Stienz
Berlin / Deutschland, 2007
12:00 Min.

"Boah, sie sah bombig aus, also sah total gut aus. Da hab ich sie das erste Mal gesehen und ich dachte - eigentlich wie im Film."
Acht junge Menschen erzählen aus ihrem Leben. Bemerkenswert ist, dass eine Frau namens Antje in allen Erzählungen eine besondere Rolle spielt.

 
 
KASZEL UMARLAKA

KASZEL UMARLAKA

Spielfilm

Regie: Krysztof Borowka
Kattowitz / Polen, 2009, Farbe
20:00 Min.

Ed ist ein zynischer Politiker, der in ein abgelegenes Dorf kommt, um Stimmen zu werben und einen fragwürdigen Deal mit dem Bürgermeister einzugehen. Er begegnet nicht nur einem grunzenden Schwein, das ein Glücksversprechen trägt sondern auch die Haushälterin des Bürgermeisters und deren Tochter, die magische Riten vollführt. Dennoch ist auch sie auf eine Art "gebunden", die Ed schmerzhaft zu spüren bekommt.

 
 

DIENSTAG, 18. MAI 2010

20:00 Uhr, Audi Programmkino

Thema: Spleen

 
HI TIGER (PARTY FOR ONE)

HI TIGER (PARTY FOR ONE)

Musikvideo

Regie: Paul Leger
Bielefeld / Deutschland, 2009, Farbe
03:00 Min.

"Teach me tiger, how to kiss you..."
Wir beobachten "Sie" bei den verunglückten Vorbereitungen einer Willkommensfeier. Was uns die Liebe nicht alles machen lässt! Selbst vor lippensynchronen Musikvideos bei rückwärts laufender Kamera schrecken wir nicht zurück.

 
 
FAIS COMME CHEZ TOI

FAIS COMME CHEZ TOI

Spielfilm

Regie: Gautier About
Ivry sur Seine / Frankreich, 2008
20:00 Min.

Benoît ist aus dem Baskenland nach Paris gezogen. Um der Einsamkeit ein Ende zu bereiten, lädt er seine neuen Arbeitskollegen und den Pariser Cousin mit Freunden zu einer Einzugsparty ein. Die Party endet, die Gäste verlassen das Haus. Im Wohnzimmer aber entdeckt Benoît zwei Männer und eine Frau, die es sich gemütlich gemacht haben und keine Anzeichen von "Gehen" zeigen.

 
 
MONTAG

MONTAG

Spielfilm

Regie: Christian Bäucker
Berlin / Deutschland, 2010, Farbe
18:45 Min.

Die Figuren des in Echtzeit erzählten Films sind Individuen, die ihrer unausgesprochenen Einsamkeit nicht entgehen können. Es ist Montag, die beiden Besucher haben unbefriedigt die Parties des Wochenendes hinter sich gelassen und brechen die Tür eines Freundes auf. Es beginnt ein gegenseitiges Abtasten, die Suche nach der Zugänglichkeit und auch den Schwachpunkten des anderen. Zurück bleibt die Ironie des Geschehenen.

 
 
ROBOSONIC - SPRACHFEHLER

ROBOSONIC - SPRACHFEHLER

Musikvideo

von: Robert Gruss, Florian Leitl, Kristina Peter, Sebastian Schierwater, Nils Strehlow
- Georg-Simon-Ohm Hochschule, Nürnberg -
Nürnberg / Deutschland, 2009, Farbe
03:52 Min.

Paul nimmt es im Leben sehr genau. Rot zu Rot, Gelb zu Gelb, Blau zu Blau. Auch die RoboChox müssen ihre Ordnung haben. Alles läuft nach Plan, bis Kaffee über die Tastatur gekippt wird. Andererseits ist die Smartie-Halluzination keine schlechte Bewusstseinserweiterung.

 
 
NEIIIIIIN

NEIIIIIIN

Spielfilm

Regie: Mickey Nedimovic
Berlin / Deutschland, 2010, Farbe
11:11 Min.

Ein junger Mann läuft verträumt durch die Straßen Berlins - als ihn ein Gegenstand hart am Kopf trifft. Verwundert blickt er nach oben und stößt den titelgebenden Schrei aus, als er begreift, was er sieht. Er hetzt auf das Hausdach, um das Leben einer jungen Frau zu retten. Schon bald stellt sich die Frage, wer wem helfen kann und ob der fallende Schuh nicht Teil eines Loops ist.

 
 
MOTHER, MINE

MOTHER, MINE

Spielfilm

Regie: Susan Everett
Leeds / England, 2008, Farbe
16:16 Min.

Alisons Adoptivmutter ist gestorben. Sie macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Über eine Videokassette nimmt sie Kontakt zu ihr auf. Es kommt zu einem ersten Treffen im Café, einem zweiten Zuhause. Zwei erwachsene Frauen mit sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen an dieses "zweite Wiedersehen" treffen aufeinander.

 
 
NACH HAUSE

NACH HAUSE

Experimentalfilm

Regie: Chi-Shin Kim
München / Deutschland, 2009, Farbe
03:52 Min.

Was ist der Unterschied zwischen mir und anderen?
Was ist der Unterschied zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgehen?

 
 
EIN AUGENBLICK

EIN AUGENBLICK

Spielfilm

Regie: Alice von Gwinner
Weimar / Deutschland, 2009, Farbe
12:00 Min.

In einer leeren Wohnung ist sie. Im Flur ist er. Die Verbindung ist ein Türspion.
Gefangen ist sie in ihrer ganz eigenen Welt, erstellt für ihn - und für diesen einen Augenblick.

 
 
ÖLÜ ZAMANLAR

ÖLÜ ZAMANLAR

Spielfilm

Regie: Övünc Güvenisik
Istanbul / Türkei, 2010, Farbe
10:18 Min.

Die einzige Leidenschaft zweier Freunde (Filme!) führt sie zu einem kleinen Abenteuer. Doch die Dinge laufen nicht immer so, man sich das vorstellt, weil das Leben mit einem eigenen Drehbuch aufwartet.

 
 

DIENSTAG, 18. MAI 2010

22:00 Uhr, Audi Programmkino

Thema: Lebensentwürfe

 
HRANICE

HRANICE

Spielfilm

Regie: György Kristof
Prag / Tschechien, 2009, S/W
05:00 Min.

Im morbiden Szenario eines Schrottplatzes steht einer jungen Mutter eine schwierige und schwerwiegende Entscheidung bevor.
In der metaphorischen Umwelt folgt die Kamera der Protagonistin mit zermürbend langen Kamerafahrten und subtilen aber wirksamen Perspektiven.

 
 
LEERFAHRT

LEERFAHRT

Spielfilm

Regie: Matis Burkhardt
Berlin / Deutschland, 2009, Farbe
20:00 Min.

Ein arbeitsloser Schauspieler tritt in immer neuen Rollen als Kontrolleur in der U-Bahn auf. Angetrieben wird er von dem Drang, seinem großen Vorbild Peter Lorre nachzueifern, der in 114 Rollen zu sehen war. Kurz vor Erreichen des Ziels, führen die öffentlichen Verkehrsbetriebe ein System ein, das seinen Plan fast zum Scheitern bringt.

 
 
ZA PLOTEM

ZA PLOTEM

Dokumentarfilm

Regie: Marcin Sauter
Warschau / Polen, 2005, Farbe
12:00 Min.

Kindheit, Urlaub, ein heißer Sommer. Unzählige Dinge gibt es zu entdecken, Geschichten zu erleben und Dinge zu überlegen.
Ein kindlicher Zeitbegriff, ein kindliches Auge und Bildeinstellungen, bei denen jede einzelne ein Gemälde sein könnte.

 
 
TIME´S UP

TIME´S UP

Dokumentarfilm

Regie: Marie-Catherine Theiler, Jan Peters
Berlin / Deutschland, 2009, Farbe
15:00 Min.

Ein Selbstexperiment im Umgang mit der Zeit: Marie-Catherine Theiler und Jan Peters erzählen mit knallbunten Super8-Bildern, schnellen Schnitten und einem PingPong der ironischen Kommentare autobiografisch von der Zeitenwende, die eine Schwangerschaft bedeutet, und vom Stress des optimierten Selbst- und Zeitmanagements als freie Kunstschaffende.

 
 
WILDER WESTEN

WILDER WESTEN

Experimentalfilm

Regie: Claudia Dworschak, Marion Geyer-Grois
Linz / Österreich, 2006, Farbe
05:00 Min.

Das schmutzige Geschäft mit dem Mädchenhandel aus dem Osten blüht. Und Österreich hat eine längst nicht mehr geheime, tragende Rolle als Drehscheibe für so genannte "white slavery". Von Zeit zu Zeit vermitteln Schlagzeilen grausame Einblicke in die Praktiken der Szene. Anstoß zum Film lieferte der Falter 35/05, in dem Abhörprotokolle der Wiener Polizei veröffentlicht wurden. Mit reduziertem Bildmaterial und monoton gelesenen Textfragmenten wird eine Annäherung an ein Thema unternommen, das im Detail nicht fass- und vorstellbar ist.

 
 
MEIN WAHRES ICH

MEIN WAHRES ICH

Dokumentarfilm

Regie: Laurentia Genske
Köln / Deutschland,
13:00 Min.

Dokumentiert wird das Leben eines Menschen, der darunter leidet, im falschen Körper geboren worden zu sein. Ein Mensch, der sich seelisch wie eine Frau fühlt, aber mit dem Körper und Geschlecht eines Mannes geboren wurde. Er wird sein Leben lang innerlich zerrissen sein - auch wenn die Geschlechtsanpassung möglicherweise schon bald in Angriff genommen wird.

 
 
VERTRAUEN, VISIONEN, ZUKUNFT

VERTRAUEN, VISIONEN, ZUKUNFT

Dokumentarfilm

Regie: Severin Vogl
München / Deutschland, 2009, Farbe
09:03 Min.

Ein künstlerischer Dokumentarfilm über Probleme und Visionen unserer Arbeits-
gesellschaft mit Zitaten aus einem Gespräch mit dem Berliner Autor Moritz Rinke, der unter anderem "Café Umberto" schrieb. Der Film befasst sich mit dem Verlust von bezahlter Arbeit und dem damit verbundenen Verlust der eigenen Würde.

 
 
THE STORYMAKER

THE STORYMAKER

Kunstfilm

Regie: Emma Rozanski
England / Australien, 2008, Farbe
12:00 Min.

Eine düstere und künstlerische Fabel über eine alte Frau, die sich mit Hilfe ihrer eigenen Vorstellung das Leben nehmen möchte. Der Film ist eine sinistre Allegorie auf den Wettstreit und die Widersprüche, die kreative Freiheit und kommerzielle Kulturindustrie hervorrufen. Die Rolle des Künstlers und die des Publikums in einer Kultur der Ausbeutung werden beleuchtet / untersucht.

 
 
WATTWANDERER

WATTWANDERER

Spielfilm

Regie: Max Zähle
Hamburg / Deutschland, 2009, Farbe
12:18 min.

Die Familie von Thomas hat sich auseinander gelebt. Um alle wieder zusammenzuführen, organisiert seine Mutter Anne zum Geburtstag ihres Mannes einen Familienausflug. Eine Wattwanderung mit unerwartetem Ende beginnt.
Jedes Familienmitglied mag seine Macken haben, aber die Sammler von Pfandflaschen waren schon immer auf der sichereren und letztlich auch trockeneren Seite.

 
 

MITTWOCH, 19. MAI 2010

20:00 Uhr, Audi Programmkino

Thema: Wahrnehmung

 
REISE ZUM MARS

REISE ZUM MARS

Musikvideo

Regie: Sebastian Binder
Weimar / Deutschland, 2009, S/W
08:40 Min.

Der Film basiert auf einem Drehbuch von Walter Dexel aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte dreier Reisender zum Mars.
Ein Musikvideo - und eine Dreiecksgeschichte.

 
 
EL ATAQUE DE LOS ROBOTS DE NEBULOSA-5

EL ATAQUE DE LOS ROBOTS DE NEBULOSA-5

Spielfilm

Regie: Chema Garcia Ibarra
Elche (Alicante) / Spanien, 2008, S/W
06:20 Min.

"Almost everybody is going to die very soon." So bedeckt hält sich der Regisseur in der Inhaltsangabe des Films. Dass sich dahinter eine wunderbar skurrile Geschichte eines Jungen verbirgt, der von einer baldigen Ufo-Ankunft überzeugt ist und mit allen Mitteln und Kostümen versucht, sein Umfeld davon zu überzeugen - das verschweigt er. Aber wir sehen es - und wie! Schrecklich, dass ihm keiner Glauben schenken möchte.

 
 
PISSED

PISSED

Animationsfilm

Regie: Alex Bootz
Mainz / Deutschland, 2008, Farbe
01:35 Min.

In Form einer 3D-Animation wird die lustige Geschichte des biertrinkenden Aliens Fridolin erzählt, der auf der Erde notlanden muss, um seine Notdurft zu verrichten.
Nichts leichter als das? Nein, leider nicht. Es sind gleich mehrere Widrigkeiten, mit denen Fridolin bei der Verrichtung einer eigentlich beiläufigen Sache zu kämpfen hat.
Eine regelrechte Kausalkette der Widrigkeiten.

 
 
MACRO KINGDOM

MACRO KINGDOM

Experimentalfilm

Regie: Clemens Wirth
Salzburg / Österreich, 2010, Farbe
02:39 Min.

Ein Film, der wie eine Lupe wirkt und Einblicke in unsere Welt gewährt, die wir mit bloßem Auge so aber selbst gar nicht wahrnehmen können. Mit der Makrokamera werden Gegenstände des Alltags gefilmt und mit spielerisch verbauter Typographie kombiniert.

 
 
NOWHERENOW

NOWHERENOW

Spielfilm

Regie: Volker Schmitt
Hamburg / Deutschland, 2009, Farbe
12:00 Min.

Ein junger Reporter wird von einem selbst ernannten Professor an einen gottverlassenen Strand gelockt. Aber als sich die beiden grundverschiedenen Charaktere endlich wirklich gegenüber sitzen, ist nichts wie es scheint. Und was als ein Interview beginnt wird schließlich zu einem Kampf um Glauben und Leben.
What we know is a droplet, What we don´t know is an ocean. Isaac Newton
Und der verrückte Professor sagt: "Funk with me."

 
 
WEISSRAUSCH

WEISSRAUSCH

Experimentalfilm

Regie: Jander Voigt
Berlin / Deutschland, 2008, S/W
06:52 Min.

Im Studium der Kunst hat der Rausch eine besondere Bedeutung. Wer (nicht nur in der Kunst, auch im Leben) die Inspiration des Rausches nutzt, genießt das Erlebnis. Ein Film über die Liebe und Leidenschaft, selbst Künstler zu sein.
"Inspiriert durch die Münchner, die aus ihrem Rausch nichts machen."

 
 
CONFORMISTS

CONFORMISTS

Spielfilm / Experimentalfilm

Regie: Juriaan Booij
London / England, 2009, Farbe
19:00 Min.

A circle is just a square with rounded edges.
Conformists geht der Frage nach, wann der Punkt erreicht ist, an dem wir unsere Kontrolle verlieren. Der Film hinterfragt die Gründe unseres Verhaltens und warum es immer wieder extrem schwierig ist, aufkeimenden Hass oder Eifersucht zu unterdrücken. Ist unsere tatsächliche Stimme der inneren Stimme argumentatorisch überlegen? Die (allesamt unzufriedenen) Personen im Film kennen sich nicht und suchen nach Opfern. Ein "Andersartiger" scheint gefunden zu sein - scheint...

 
 
A CIGARETTE FOR TWO

A CIGARETTE FOR TWO

Spielfilm / Experimentalfilm

Regie: Simon Baumann
Suberg / Schweiz, 2009, S/W
01:00 Min.

In einer Beziehung macht Teilen nicht immer Freude. Schon das freiwillige Teilen hat oft einen "Muss"-Beigeschmack. Wenn sich die Symbiose aber verselbständigt, kann das unkontrollierte Teilen lebensgefährlich werden. Mit anderen Worten: des einen Brot, des andern Tod.

 
 
DVD

DVD

Spielfilm / Experimentalfilm

Regie:Ciro Altabás
Madrid / Spanien, 2006, Farbe
17:00 Min.

Dieser Kurzfilm beinhaltet: Szenenauswahl / Trailer / Zwischenvideo / alternatives Ende / gestrichene Szenen / Video-Clip / Featurette: "Was ist ein Freak?" / Vorstellung der Charaktere / Liebesgeschichte. Und damit alle "features", die DVDs gewöhnlich haben. Und die Geschichte? Die gibt es - unterteilt in die DVD-Phasen.

 
 
SPIELZEUGLAND ENDSTATION

SPIELZEUGLAND ENDSTATION

Spielfilm / Experimentalfilm

Regie: Daniel Stieglitz
Kassel / Deutschland, 2009, Farbe
17:30 Min.

Ein lautloser, alter, einsamer Auftragskiller trifft auf ein kleines Mädchen, das ihn für den
Weihnachtsmann hält und ins Bett gebracht werden will. Er hat jedoch die Aufgabe, ihren Vater umzubringen. Je stärker der alte Mann versucht, das Kind wieder loszuwerden, umso tiefer wird er in ihre Welt gezogen, bis er sich schließlich darin verliert und etwas in sich selbst wieder entdeckt, das er längst vergessen hatte: die Fähigkeit zu träumen, zu spielen und zu lachen.

 
 
ZEREBRALE DICHOTOMIE

ZEREBRALE DICHOTOMIE

Animationsfilm

Regie: Florian Juri
Linz / Österreich, 2009, Farbe
02:18 Min.

Wer kennt solche Situationen nicht: ein "jein" gilt nicht - es muss eine Entscheidung gefällt werden. Also: "ja" oder "nein". Und wir hören regelrecht die inneren Stimmen, wie sie argumentieren, zanken und um Überzeugung buhlen. Endlich sehen wir diese Stimmen nun mal! Grotesk aber mit hohem Erkenntnisgewinn.

 
 

DONNERSTAG, 20. MAI 2010

19:30 Uhr, Theater Ingolstadt, Großes Haus

Thema: VIELFALT

 
EL ATAQUE DE LOS ROBOTS DE NEBULOSA-5

EL ATAQUE DE LOS ROBOTS DE NEBULOSA-5

Spielfilm / Experimentalfilm

Regie: Chema Garcia Ibarra
Elche (Alicante) / Spanien, 2008, S/W
06:20 Min.

"Almost everybody is going to die very soon." So bedeckt hält sich der Regisseur in der Inhaltsangabe des Films. Dass sich dahinter eine wunderbar skurrile Geschichte eines Jungen verbirgt, der von einer baldigen Ufo-Ankunft überzeugt ist und mit allen Mitteln und Kostümen versucht, sein Umfeld davon zu überzeugen - das verschweigt er. Aber wir sehen es - und wie! Schrecklich, dass ihm keiner Glauben schenken möchte.

 
 
DIE WILDEN HERZEN VON ST. TROPEZ

DIE WILDEN HERZEN VON ST. TROPEZ

Spielfilm

Regie: Stephan Strube
Ludwigsburg / Deutschland, 2009, Farbe
10:23 Min.

Das einstige Onehitwonder Rico Rizella will zusammen mit Schlagerproduzent Didi Hammer das große Comeback starten. Im Tonstudiomuff trifft Talentlosigkeit auf Mittelmaß. Die Fertigstellung der Ballermannballade gerät in Gefahr. Denn "St. Tropez" reimt sich zwar auf "Canapé", aber wenn das Gefühl fehlt, hilft der Reim auch nicht weiter.
Und jetzt alle: "Hallo, hallo schöne Frau, wir wissens beide ganz genau, zwei wilde Herzen auf dem Canapé im wunderschönen St. Tropez."

 
 
LONDON LIEGT AM NORDPOL

LONDON LIEGT AM NORDPOL

Spielfilm

Regie: Achim Wendel
Trier / Deutschland, 2009, Farbe
20:00 Min.

Seit einem Unfall in seiner Kindheit ist der 15-jährige Peter geistig behindert. Er kann nicht lesen und schreiben, kann keine Ausflüge ohne seine Mutter machen und hat kaum Kontakt zu Gleichaltrigen. Peter, dem klar ist, dass er ein Aussenseiter ist, flüchtet sich durch Comics in eine Phantasiewelt und träumt davon, wie sein Idol „Spiderman“, Großes zu bewegen. Die Realität sieht allerdings anders aus. Als Peter an einem Sommernachmittag in einem idyllischen Freibad auf die 14-jährige Laura trifft, versucht er Anschluss an deren Clique zu finden. Zwar führen seine Versuche nicht zum Erfolg, aber er macht eine Entwicklung durch, die ebenso realistisch wie beeindruckend ist.

 
 
LAUFENDE GESCHÄFTE

LAUFENDE GESCHÄFTE

Animationsfilm

Regie: Falk Schuster
Halle / Deutschland, 2009, Farbe
08:34 min.

Der Film zeigt eine Welt, in der Zeit ganz unterschiedlich vergeht. Zwei Menschen leben Tür an Tür und doch in scheinbar komplett verschiedenen Welten. Sie puzzelt in aller Ruhe und gießt den Baum, der später eine Schaukel tragen soll, er lässt sich von jeder Werbung im Briefkasten zum sofortigen Kauf verleiten. Der Baum wird die beiden eines Tages aufeinander treffen lassen und ihre Welten auf den Kopf stellen.

 
 
RUMMEL

RUMMEL

Spielfilm

Regie: Benjamin Teske
Berlin / Deutschland, 2010
07:20 min.

Und alles begann mit der Frage: "Kann es sein, dass ich Dir vollkommen egal geworden bin?"
In Fahrattraktionen lassen sich Liebesbelange hervorragend besprechen. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im wahrsten Sinn des Wortes.
"Die Liebe ist ein dummes Spiel. C´est trop pour moi, too much, zu viel. Die Liebe ist ein Karussell. Im Kreis herum und viel zu schnell."

 
 
ZEREBRALE DICHOTOMIE

ZEREBRALE DICHOTOMIE

Spielfilm

Regie: Florian Juri
Linz / Österreich, 2009, Farbe
02:18 Min.

Wer kennt solche Situationen nicht: ein "jein" gilt nicht - es muss eine Entscheidung gefällt werden. Also: "ja" oder "nein". Und wir hören regelrecht die inneren Stimmen, wie sie argumentieren, zanken und um Überzeugung buhlen. Endlich sehen wir diese Stimmen nun mal! Grotesk aber mit hohem Erkenntnisgewinn.

 
 
WEISSRAUSCH

WEISSRAUSCH

Experimentalfilm

Regie: Jander Voigt
Berlin / Deutschland, 2008, S/W
06:52 Min.

Im Studium der Kunst hat der Rausch eine besondere Bedeutung. Wer (nicht nur in der Kunst, auch im Leben) die Inspiration des Rausches nutzt, genießt das Erlebnis. Ein Film über die Liebe und Leidenschaft, selbst Künstler zu sein.
"Inspiriert durch die Münchner, die aus ihrem Rausch nichts machen."

 
 
OHNE ATEM

OHNE ATEM

Dokumentarfilm

Regie: Fabio Stoll
München / Deutschland, 2010, S/W
06:20 Min.

Eine Reise in eine Unterwasserwelt, in der man als Mensch eigentlich nicht lange bleiben kann. Doch den Wunsch wieder aufzutauchen hat sich Nikolay Lindner Stück für Stück wieder abtrainiert. Das Ziel ist es, die menschliche Grenze immer weiter rauszuzögern.

 
 
CLINT

CLINT

Spielfilm

Regie: Philipp Scholz
Hamburg / Deutschland, 2008, Farbe
04:06 Min.

Clint und Mia sind glücklich verliebt, doch ihre Beziehung scheint im wahrsten Sinn des Wortes auf der Kippe zu stehen. Clint ist zigarettensüchtig. Doch als ihn Mia vor die Entscheidung stellt, entscheidet er sich gegen die Zigarette, für die Liebe.
Das Schicksal aber hatte einen anderen Plan - und die beiden verketten sich auf unglaubliche Art.

 
 
PURA IMAGEN

PURA IMAGEN

Spielfilm

Regie: Jakob D. Weydemann
Deutschland / Spanien, 2008, Farbe
08:25 Min.

Diego ist ein junger Fotoreporter zwischen Idealismus und dem Wunsch nach
Erfolg und Auszeichnungen. Bei einer Reportage über die Landung afrikanischer Flüchtlinge auf den Kanarischen Inseln muss er feststellen, dass die richtige Entscheidung nicht immer leicht zu tragen ist.

 
 
THANK YOU THIRD WORLD - KOCH

THANK YOU THIRD WORLD - KOCH

Realsatire

Regie: Jessica Benzing und Maximilian Gerlach (KRONCK)
München / Deutschland, 2009, Farbe
01:00 Min.

Der Koch ist Teil einer multimedialen Kampagne, Thank you Thrid World, die uns die Selbstverständlichkeit vor Augen führen soll, mit der wir Produkte konsumieren, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Dritten Welt produziert werden. Keine Hilfsorganisation und keine Chance, sein Gewissen mit Spenden zu beruhigen. Dafür jede Menge Raum für Diskussionen.

 
 
LA AUTORIDAD

LA AUTORIDAD

Spielfilm

Regie: Xavi Sala
Majadahonda / Spanien, 2010, Farbe
09:08 min.

Eine spanisch-marokkanische Familie auf dem Weg in den Urlaub. Das Auto der Familie wird von der Polizei gestoppt. Nach einer erniedrigenden Durchsuchung in extremer Mittagshitze, bei der das komplette Auto geräumt werden muss, ist die Familie entsetzt und versucht dann doch vorsichtig, die Vorfreude auf den Urlaub wieder aufkeimen zu lassen.
Ein leider unmögliches Unterfangen.

 
 
MIRA 83

MIRA 83

Ein Experiment mit der Realität

Regie: René Eckert
Deutschland / Auerbach, 2009, Farbe und S/W
19:50 min.

deutsche Erstaufführung

Also: René Eckert bekommt eine faszinierende Geschichte erzählt. Schlussfolgerung: er sucht einen wildfremden Menschen, von dem er glaubt, dass er auf dieselbe Lebensgeschichte ähnlich reagiert. Die Frau mit der faszinierenden Geschichte und der "gecastete" Mann treffen in einem Café aufeinander. Gesellschaftspolitik, Sozialpolitik und Myspaceprofile treffen auf das Erkennungszeichen "roten Schuhe", aber das ist in einem schwarz-weiss Film eigentlich auch schon wieder egal. Muss eine Geschichte wirklich mit hochprozentigem Wahrheitsgehalt aufwarten? Reicht es nicht, wenn das Hochprozentige an der Bar steht und die Geschichte gut ausgeschmückt ist?
"Wenn ich ihm jetzt sagen würde, dass das die Wahrheit ist, war das dann eigentlich ein Dokumentarfilm?"
"Schauspielern tut man ja sein ganzes Leben, irgendwie."

 
 
BETTY B. & THE THE´S

BETTY B. & THE THE´S

Spielfilm

Regie: Felix Stienz
Berlin / Deutschland, 2009, Farbe
13:00 min.

Der kleinwüchsige Tobias B. hat nicht besonders viel Glück in seinem Leben. Eines Tages begibt er sich in eine skurrile Bar und wird eiskalt überrascht. Die über zwei Meter große Betty B., Sängerin der Band "Betty B. & The The´s" erobert sein Herz mit jedem Takt. Das ungewöhnliche Pärchen scheint, trotz aller Gegensätze doch mehr gemeinsam zu haben, als man glaubt. Eine Hommage an Aki Kaurismäki.

 
 
EMOZIONIERE

EMOZIONIERE

Spielfilm / Dokumentarfilm

Regie: Simon Baumann, Andreas Pfiffner
Suberg / Schweiz, 2009, Farbe
12:55 Min.

Schon wieder ein Film über das Sterben? Eine Satire über Emotionen im Dokumentarfilm. Die Regisseure über ihren Antrieb: "Wir sind feinfühlige Filmemacher. Diesen Film haben wir trotzdem gemacht."
"Mir geht es sehr gut" - ist leider eine falsche Antwort.

 
 

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